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Vier aktuelle Ideen für mehr Erfolg mit Ihrem AdWords-Account

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Vier aktuelle Ideen für mehr Erfolg mit Ihrem AdWords-Account

Während vor allem für Anfänger AdWords aufgrund seiner Komplexität viele Fragen aufwirft, wird auch den Experten mit dem System nie langweilig. Das Werbenetzwerk bietet selbst für Manager mit fortgeschrittenen Kenntnissen jede Menge Überraschungen. Grund dafür sind ständige Neuerungen. Das betrifft nicht nur die Benutzeroberfläche. Zahlreiche neue Funktionen sorgen dafür, dass man nie auslernt. Im folgenden Artikel wollen wir Ihnen vier aktuelle Tipps und Tricks verraten, wie Ihr AdWords-Account noch erfolgreicher werden kann.

Die erste Idee: Den Report mit den Suchbegriffen näher ansehen

 

In diesem Report kann ganz genau nachverfolgt werden, über welche Suchen die User auf die Anzeigen stoßen. Während einige genau die erwarteten Schlagwörter sein werden, sind es andere, die überraschen. Sie haben oft gar nichts mit dem eigenen Sektor zu tun und bedeuten somit nur eines: Es wurde für eine Menge Klicks viel umsonst bezahlt. Daher sollten diese neuen Erkenntnisse zu Keywörtern gleich direkt vom Suchmaschinenreport umgesetzt werden.

Folgende Schritte helfen, um die eigene AdWords Kampagne viel effizienter zu gestalten:

  1. Der Report kann individuell für jede Anzeigengruppe bzw. Kampagne aufgerufen werden. Er ist innerhalb des Menüs im Tab „Keywords“ zu finden. Hier muss nur auf den Button „Suchbegriffe“ geklickt werden. Nach dem Aufruf des Reports sollte die einzelnen Suchanfragen ganz genau unter die Lupe genommen werden. Wichtig vor allem für jene, die quantitativ die meisten Klicks generiert haben.
  2. Bestimmt sind neue Wörter dabei, auf die man bis jetzt im Zusammenhang mit der eigenen Kampagne noch nicht gekommen ist. Diese neuen Schlagwörter können gleich direkt in die Kampagne integriert werden.
  3. Genauso werden einige Begriffe dabei sein, die überhaupt nichts mit der Kampagne zu tun haben. Diese sollten gleich direkt als negative Keywörter übernommen und somit ausgeschlossen werden. Ein Hinzufügen ist direkt über die Eingabemaske des Reports möglich.

Die zweite Idee: Mit dem mobilen Targeting beginnen

Mobile Zugriffe auf Google werden immer wichtiger. Laut aktuellen Studien sind es bereits mehr als die Hälfte aller Suchanfragen, die über Smartphones gestellt werden. Wer mit seinen Werbeanzeigen in AdWords erfolgreich sein will, sollte dieses Segment nicht vergessen. Anzeigen müssen dafür aber speziell adaptiert werden. Denn neben weniger Platz, der auf dem Handy zur Verfügung steht, ist auch die Aufmerksamkeit um einiges geringer. Das Ad muss kurz und knapp überzeugen.

Um eine Anzeige speziell nur auf Smartphones zu schalten, muss bei der Erstellung der Anzeige beim Kontrollkästchen „Mobil“ ein Häkchen gesetzt werden. Außerdem ist es notwendig, die Anzeigen zu personalisieren. Es kann eine gute Idee sein, die Thematik des mobilen Surfens einzubauen. Statt beim Call-to-action beispielsweise nur „Jetzt kaufen“ zu schreiben, könnte ein Zusatz wie „Jetzt mit dem Handy kaufen“ viel aussagekräftiger sein. Machen Sie es dem Nutzer so einfach wie möglich, Ihre Produkte aufzurufen bzw. Ihr Geschäft oder Restaurant zu finden. Anzeigenerweiterungen, die bereits von den AdWords-Anzeigen vom Desktop bekannt sind, können auch für mobile Endgeräte eingestellt werden. Sinnvoll sind hier alle Informationen, die eine schnelle Kontaktaufnahme ermöglichen wie zum Beispiel genaue Adresse oder Telefonnummer.

Eine noch viel zu selten verwendete Funktion ist jene zur Bewerbung der eigenen App. Bei relevanten Suchen wird Ihre App dann prominent präsentiert und zum Beispiel mit dem Call-to-action „Jetzt App downloaden“ beworben.

Zum Schluss noch folgender Tipp: Ist Ihre Landing Page nicht für mobile Endgeräte optimiert, hilft die besten AdWords-Anzeige auf Smartphones nicht. Der User, der eine veraltete und falsch dargestellte Website aufruft, ist spätestens nach den ersten Sekunden weg. Trifft das auch auf Ihre Landing Page zu, dann sollten Sie die betreffende Kampagne erst einmal stoppen. Erst wenn Sie die Seite aktualisiert und das Design wesentlich nutzerfreundlicher gestaltet haben, können Sie gute Ergebnisse mit Ihren Kampagnen erzielen.

Die dritte Idee: Suchanzeigen auf das neue Design der Suchergebnisse anpassen

Seit Jahresbeginn 2016 hat Google seine Suchergebnisse radikal überarbeitet. Das bedeutet im Detail vor allem, dass viel weniger Platz für bezahlte AdWords Anzeigen bereitsteht. Der rechte Bereich auf Google ist komplett werbefrei und die Anzeigen zu Beginn und am Ende der Seite werden seitdem anders dargestellt. Von nun an ist es möglich, alle Anzeigen nach Belieben zu entwerfen. Es gibt außerdem keine Einschränkungen bei Länge des Textes sowie Titel und Design der Anzeige.

Als Werbetreibender sollte man keine Klicks verschenken und seine eigenen AdWords-Anzeigen auf den neuesten Stand bringen. Folgende zwei Dinge sollten dabei beachtet werden:

  1. Um für eine optimale Anzeige auf mobilen Geräten zu sorgen, sollten die Titel in einer bestimmten Art und Weise gestaltet werden. Am wichtigsten ist es dabei, nach der ersten Zeile eine Unterteilung einzufügen. Das kann in Folge von Doppelpunkt, Ausrufezeichen oder Fragezeichen erfolgen. Google weiß hier dann nämlich sofort, dass die Headline auch in zwei Zeilen dargestellt werden kann.
  2. Nutzen Sie die volle Bandbreite der Erweiterungen. Anzeigen werden dadurch viel besser wahrgenommen und nehmen mehr Platz auf der Ergebnisseite ein. Umgesetzt werden kann das beispielsweise durch Seitenlinks, Callouts oder Snippets.

Die vierte Idee: Vermehrt das lokale Targeting nutzen

Es handelt sich hier um eine der Funktionen von Google AdWords, die nur wenigen Werbetreibenden bekannt ist. Als Standardeinstellung ist nämlich für jede Kampagne ein Land und eine Sprache ausgewählt. Dabei kann das Werbenetzwerk so viel mehr:
Eine Zielgruppe kann in AdWords auf Eigenschaften wie Region, Postleitzahl, spezielle Plätze wie Restaurants oder Flughäfen oder Radius eingegrenzt werden. Bei letzterem Punkt muss dazu nur eine gewünschte Adresse eingegeben werden. Diese Funktion ist vor allem für Geschäfte und Lokale mit bestimmtem Einzugsgebiet sehr nützlich. Dass Google heute schon Weltmeister im Datensammeln ist, ist kein Geheimnis mehr. Trotzdem wird es viele überraschen, dass eine Zielgruppe für eine Anzeige sogar je nach Haushaltseinkommen ausgewählt werden kann.

Lesen Sie hier, wie eine Aktualisierung des lokalen Targetings in AdWords im Detail funktioniert:

  1. Wählen Sie die gewünschte Kampagne aus.
  2. Gehen Sie zu dem Tab „Einstellungen“.
  3. Gehen Sie auf den Punkt „lokales Targeting“.
  4. Klicken Sie auf den Button „Bearbeiten“.
  5. Klicken Sie auf den Link „Erweiterte Suche“.
  6. Es sollte sich ein Pop-up mit der Zielgruppeninfo öffnen.
  7. Um einen speziellen Radius einzustellen, kann in einem Tab der Umkreis eingestellt werden.
  8. Um einen speziellen Ort, demographische Daten oder My Locations auszuwählen, klicken Sie auf den Tab „Standorterweiterung“.
  9. Zum Schluss sollten noch alle Änderungen gespeichert werden, und fertig ist das lokale Targeting.

Setzen Sie diese vier Tipps am besten gleich noch heute in Ihren aktuellen Kampagnen um. Viel Erfolg bei der Optimierung auf AdWords!

Über den Autor

Sascha Behmueller

sascha-behmueller

Produkt- und Online-Markting Experte

Sascha Behmüller ist der Experte für Conversion Rate Optimierung und PPC-Maßnahmen bei der ReachX GmbH. Seit April 2017 ist er Geschäftsführer und zuständig für die Leitung unserer Agentur. Zuvor hat er knapp 10 Jahre Berufserfahrung als Produkt- und Online Marketing Manager in Unternehmen wie Vodafone, Deutsche Telekom und 1&1, sowie Gazprom Energy gesammelt. In dieser Zeit hat er es sich zur Aufgabe gemacht, den Kunden in den Mittelpunkt seiner Arbeit zu stellen, sei es in der Produktentwicklung oder in der Online-Ansprache. Mit Conversion-Rate-Optimierung setzt er sich seit mehreren Jahren auseinander und ist für seine Kunden stets auf der Suche nach den neuesten Erkenntnissen aus dem Bereich der CRO. Im Blog berichtet Sascha auch über Themen wie Google Analytics, AdWords und den Google Tag Manager, da diese für ihn sehr wichtige Tools zur Conversionoptimierung darstellen.

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